Ein Tier Orakela den Samen wies:
im Augenspalt des Felsen ruht das Körnlein still.
Orakela dies Gran für weitaus mehr befand als dessen Schale eng umschlang,
ihr war ein endlos Raum in diesem Korn.
'Nun, Samenkorn, wir wollen sehen dein Gesicht'
war des Mädchens wirkungsloser Wunsch.
Orakela die Tränen spendet an dies unentdeckte Ding
und einer derer Trauertropfen ihr entfiel,
schreckend sie sofort begriff -
doch zersprang bereits das Wasser überm Samenkorn.
Sodann entspross ein mächtig Keim, rankte sie bald gänzlich ein;
sog ihr Tränen in den Strunk
und liess das Mädchen ausgedorrt zurück.